Vorträge des Symposiums "Zwangsarbeit in der DDR - Ein offenes Thema gesamtdeutscher Aufarbeitung" erschienen Drucken

Johannes Weberling (Hrsg.): Zwangsarbeit in der DDR - Ein offenes Thema gesamtdeutscher Aufarbeitung, Nomos Verlag Baden-Baden 2015, ISBN 978-3-8487-2733-9, 100 S., € 29,00

Die erstmalige Veröffentlichung grundlegender Arbeiten zum System der Zwangsarbeit in der DDR 2014 und die sich daran anschließenden öffentlichen Diskussionen machten deutlich, daß die Folgen der Zwangsarbeit politischer Häftlinge in der DDR ein offenes Thema gesamtdeutscher Aufarbeitung ist, das einer zeitnahen angemessenen Lösung bedarf. Um die Diskussion voran zu bringen und konkrete Vorschläge für eine angemessene Lösung zu entwickeln, veranstaltete die Arbeitsgruppe Aufarbeitung und Recht im Studien- und Forschungsschwerpunkt Medienrecht der Europa-Universität Viadrina in Zusammenarbeit mit der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft e.V. (UOKG) ihren 23. Workshop am 25. September 2014 als öffentliches Symposium zum Thema "Zwangsarbeit in der DDR - Ein offenes Thema gesamtdeutscher Aufarbeitung" an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). Mit diesem Buch werden  die zu dem Symposium erarbeiteten Beiträge sowie der Verlauf und die wesentlichen Diskussionsergebnisse der Veranstaltung einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Diskussion dieses Themas in der Öffentlichkeit wird nur dann zeitnah zu einem befriedigenden Ergebnis führen, wenn sie fundiert und breiter als bisher geführt werden kann. Diese Publikation soll dazu einen Beitrag leisten (siehe auch www.nomos-shop.de ).

Mit Beiträgen von Stefanie Knorr, Bastian Krüger, Christian Sachse, Johannes Weberling, Tobias Wunschik sowie dem Bildzyklus "Hoheneck" von Brigitte Selke.